
(Park am Gleisdreieck, Berlin)
Wenn ein Kind (junger Mensch) nicht die Freiheit hat, Fragen zu stellen, zu erforschen und selbst zu denken, dann wird das, was wir Bildung nennen, zu nichts weiter als einer Form der Konditionierung.
Wenn Lernen von Angst, Gehorsam oder Druck getrieben wird – sei es von Eltern, Lehrern oder der Gesellschaft –, beginnt der Geist zu schrumpfen.
Wahre Intelligenz kann nur in einer Atmosphäre der Freiheit gedeihen, in der es Raum für Fehler, Staunen und Neugier gibt.
Wahre Bildung hat nichts mit Konformität oder Auswendiglernen zu tun, sondern mit dem Erwachen von Geist und Herz.
Und dieses Erwachen kann nicht unter Zwang, Vergleich oder Bestrafung geschehen.
Bildung bedeutet, den Geist freizusetzen, nicht ihn zu formen.
Freiheit und Intelligenz entstehen nicht durch Druck, sie wachsen in Stille, Vertrauen und Liebe. Nur dann wird Lernen zu einem lebendigen, freudvollen Prozess, nicht zur Last.“ (Krishnamurti, indischer Philosoph)

Erheben – Inspirieren – Befähigen
Die Moderne Art des Lernen, sollte ohne „Zwang“ möglich sein – „Nicht die Unterrichtsentwicklung sollte unser Ziel sein. Sondern die Unterrichtsabschaffung.” Stefan Ruppaner (Das könnte Schule machen)
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Lernen findet überall statt – „Zu Hause, am Strand oder auf der Spitze eines Berges. Wo möchtest du lernen? Da gibt es fruchtbarer Grund zum Lernen, zu jeder Zeit, an jedem Ort…“ Off-Campus-Programm (clonlara.org)
Reisen bildet und das sollte gerade Familien ermöglicht und nicht durch vorgeschriebene Ferien erschwert werden!
Nachhaltigkeit – kein unnötiges Anhäufen von Materialien – Überfordern mit Materialüberflutung – statt dessen gezielte kreative Anregung
Unterschiedliche Schlaftypen respektieren – Gleitzeit sollte auch für junge Menschen möglich sein!
Gewaltfreie Kommunikation – Kommunikation auf Augenhöhe
Gewaltfreie Erziehung – § 1631 BGB in Deutschland – junge Menschen respektvoll, ohne körperliche Bestrafung, seelische Verletzung oder Einschüchterung zu begleiten.
Wie lässt sich das noch mit der aktuellen Schulpflicht vereinbaren?

Uplift – Inspire – Empower
UN Kinderrechtskonventionen gilt es einzuhalten – endlich umzusetzen!
§ 12 … dass die Meinung des Kindes gehört und ihr angemessenes Gewicht zuerkannt wird.
§ 19 … den jungen Menschen (das Kind) vor jeder Form körperlicher oder geistiger Gewaltanwendung , Schadenszufügung oder Misshandlung zu schützen…
Was wenn die aktuelle Schulpflicht den UN Kinderrechten durch ihren Gebäudeanwesenheitszwang total widerspricht?
§ 29 definiert die Ziele der Bildung. Er besagt, dass Bildung die Persönlichkeit, Begabungen sowie geistigen und körperlichen Fähigkeiten des jungen Menschen (des Kindes) voll entfalten, Respekt vor Menschenrechten, Eltern und Umwelt vermitteln sowie auf ein verantwortungsbewusstes Leben in einer freien Gesellschaft vorbereiten soll.
Wie geht das über ein mit dem aktuellen Schulzwang, wie sollen junge Menschen sich frei und verantwortungsbewusst entwickeln, wenn ihnen sehr schnell klar gemacht wird, dass es in der Schule statt dessen um Anpassung, Gehorsam und Pflichtbewusstsein geht.
Und junge Menschen Sätze, wie diese äußern: „Das Beste für das Leben ist die Freiheit. Das Gesetz Schulpflicht macht alles kaputt, was das Leben zu bieten hat. Die Schule ist ein unsichtbares Gefängnis, wo man innerlich gefoltert wird, was sehr grausam ist.” (Leon, 8 Jahre) – und dabei nicht ernst genommen werden!
Wie kann es sein, dass von jungen Menschen Unternehmergeist, Selbstständigkeit, Flexibilität, Persönlichkeit gewünscht wird, dies aber in keiner Art und Weise von den meisten Lernplänen gefördert wird.
„Gleichberechtigt und vorurteilsfrei zu kommunizieren, setzt ein gutes Training voraus und ein Maß an sozialer Einfühlung. Widerspruch ertragen zu lernen, ohne beleidigt zu sein, Irrtümer einzugestehen, Niederlagen bewältigen, Unsicherheiten zuzugeben, etwas auf eigene Faust zu wagen, andere zu motivieren und ihnen beizustehen etc. sind keine Qualitäten, die im konventionellen Schulunterricht besonders ausgiebig trainiert werden.” Richard David Precht (Freiheit für alle)
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Die Zukunft jedoch unseren jungen Menschen eher das „Denken über den Tellerrand hinaus” abverlangen wird.
„Nicht für eine Note zu lernen, nicht für einen Abschluss zu lernen, sondern um aus purer Liebe zum Wissen selbst zu lernen.” (From Homeschool to Harvard – The Havard Crimson)
Wie kann es da möglich sein, dass wir immer noch in veralteten Konventionen und Glaubensmustern feststecken oder noch schlimmer an Sätzen wie: „Uns hat es doch auch nicht geschadet.” festhalten?
Wäre es da nicht vielleicht wichtig generationsübergreifende Traumata aufzulösen?
Read more… Releasing Our Burdens
Warum nicht selber über den Tellerrand schauen und uns von anderen Ländern inspirieren lassen und dann Bildung endlich als entstehenden, sich ständig verändernden Prozess (Finnland – curioctopus.de) anzuerkennen. Schneller Veränderungen zuzulassen und umzusetzen.
Read more … Der Tanzende Direktor, Neuseeland

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Wie wäre es mit Selbstbestimmter Bildung?

